Willkommen bei den Freunden des Museums der Arbeit!

Über uns und unser Museum

Wie sich Leben und Arbeiten in den letzten 180 Jahren gewandelt haben, ist das Hauptthema des Museums der Arbeit. In seinen Ausstellungen geht es der Frage nach, welche Auswirkungen der Prozess der Industrialisierung und der durch ihn bedingte umfassende soziale, kulturelle und ökonomische Wandel auf Menschen, Gesellschaft und Natur gehabt hat. Dabei stehen zunächst Ausschnitte aus für Hamburg typischen Bereichen der Arbeitswelt im Vordergrund, wie die Druckindustrie oder die Arbeit im Kontor.

 

Wir – das sind 1.300 Freunde des Museums der Arbeit, die „ihr“ Museum ideell, finanziell und personell unterstützen. Ausbau der ständigen Sammlungen, Unterstützung bei Sonderausstellungen, aber auch die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sowie zahlreicher Schülerprogramme, die das Museum anbietet, zählen zu den zentralen Aufgaben. Darüber hinaus spielt die ehrenamtliche Mitarbeit eine wichtige Rolle – sei es in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Druckwerkstatt, im Archiv oder Museumsladen.


Konflikte sind allgegenwärtig – in der Familie, im Arbeitsleben, in der Politik. Ebenso vielfältig sind ihre Erscheinungsformen: Wir erleben und beobachten sie als persönliche Gewissensbisse, als Ehestreit, als Tarifkonflikt zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern, als Bürgerkrieg oder als internationale Krise. Konflikte beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück und unsere Gesundheit, unser Berufsleben und unsere Karrieren. Konflikte verändern die Welt, im Großen wie im Kleinen. Das Museum der Arbeit nimmt dies zum Anlass, dem Thema eine Sonderausstellung zu widmen.

Begleitende Veranstaltungsreihe „Arbeit im Konflikt“

Von Arbeitskämpfen und Streikrecht über die Rolle von Gewerkschaftsmitgliedern als Arbeitsrichter:innen bis hin zur vielfältigen Welt der betrieblichen Mitbestimmung: Begleitend zur Ausstellung „Konflikte“ im Museum der Arbeit laden die Freunde des Museums der Arbeit e.V. ein zu einer Veranstaltungsreihe „Arbeit im Konflikt“.

Arbeit im Konflikt I:
„Das Schwert an der Wand“ – Arbeitskampf und Streikrecht in der Bundesrepublik
Sonntag, 27. Februar, 13.30 Uhr


Referent: Helmut Platow, ehem. Leiter Recht und Rechtspolitik beim ver.di-Bundesvorstand
Podium: Helmut Platow, Martin Dieckmann, ehem. ver.di-Fachbereichsleiter
Moderatorin: Sandra Goldschmidt (ver.di Hamburg)
 


Arbeit im Konflikt II:
Von der Ehre zu richten – Gewerkschaftsmitglieder als Arbeitsrichter:innen
Sonntag, 27. März, 13.30 Uhr


Referentin: Birgit Voßkühler, Vizepräsidentin des Landesarbeitsgerichts und Präsidentin des Hamburger Verfassungsgerichts
Podium: Birgit Voßkühler, Cornelia Felten (NGG, Betriebsrat Carlsberg/Holsten, ehrenamtliche Richterin), Stefan Wittkuhn (ver.di, Rechtsanwalt),
Moderation: Sigrid Thomsen (Journalistin)

 

 

Arbeit im Konflikt III:
Betriebsräte – Geschichte, Gegenwart, Erfahrungen
Sonntag, 24. April: 13.30 Uhr


Referent: Knud Andresen, Historiker (Forschungsstelle Zeitgeschichte)
Podium: Knud Andresen, Sandra Goldschmidt (ver.di/ehem. Betriebsrat Pixelpark), Tine Bischoff (ver.di, Betriebsrat König der Löwen/Stage-Musicals), Necmettin Pamuk (IG BCE, Betriebsrat Federal Mogul Glinde)
Moderation: Tina Fritsche (ver.di Hamburg)

 


Die Veranstaltungen finden in der Alten Fabrik zum ermäßigten Eintrittspreis (für Vereinsmitglieder freier Eintritt) statt – im Anschluss an die öffentlichen Führungen durch die „Konflikte“-Ausstellung.


Ursula-Schneider-Preis

Ausschreibung 2022


Der Verein der Freunde des Museums der Arbeit (FdMA) vergibt für 2022 den „Ursula-Schneider-Preis“ für studentische Abschlussarbeiten, die sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelten befassen.

 

Ursula Schneider (1943-2019) war Gründungsmitglied des Vereins der Freunde des Museums der Arbeit und langjährige Kuratorin am Museum der Arbeit. Der Preis soll dazu motivieren, arbeitsweltliche Themen in allen ihren Dimensionen in Studium und Forschung stärker zu bearbeiten.

 

 

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Museumsfahrten

Das Programm für 2022


Mehrmals im Jahr geht der Verein auf Tour. Im Programm: Tagesfahrten zu interessanten Betrieben, Museen und Kulturstätten und mehrtägige Erlebnisreisen zu bedeutenden Stätten der Industrie- und Sozialgeschichte in Deutschland und dem angrenzenden Ausland.

 

 

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"Hildes Nachlass"

Ein Porträt von Hilde David


"Hildes Nachlass" – so heißt ein Hörstück (Podcast), das ein Porträt von Hilde David, Gründungsmitglied und langjährige Aktive im Freundeskreis des Museums der Arbeit, zeichnet. Anhand weniger Gegenstände wird eine Lebenslinie gezogen – durch Krieg und Frieden, soziale Bewegungen und Kämpfe sowie das Engagement für das Museum der Arbeit.

 

Auf der Website der Freien Radios können Sie den Podcast anhören.

 

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