Mit den Freunden unterwegs

Mehrmals im Jahr geht der Verein auf Tour. Im Programm: Tagesfahrten zu interessanten Betrieben, Museen und Kulturstätten in der Umgebung Ham-burgs, mehrtätige Erlebnisreisen zu bedeutenden Stätten der Industrie- und Sozialgeschichte in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Ehe-malige Mitarbeiter aus dem Museum helfen bei der Auswahl der Reiseziele, arrangieren gute Führungen und sorgen für die wissenschaftliche Betreu-ung der Fahrten. 

Wir bleiben reiselustig

Museumsfahrt 2017

Auf nach Dänemark...

In diesem Jahr ist unser Ziel das neue Nationale Schifffahrtsmuseum Dänemarks in Helsingør, das Königin Margrethe II. im Oktober 2013 eingeweiht hat. Einge-bettet in ein stillgelegtes Trockendock bietet es reichlich Ansichtsstoff für Freunde moderner Museumspräsentation und – wichtig für uns in Hamburg – Anregungen für das neu entstehende Deutsche Hafenmuseum in unserer Stadt.

Ein architektonisches Highlight: Das neue Nationale Schifffahrtsmuseum Dänemarks in Helsingør wurde in ein ehemaliges Trockendock gebaut.

 

Auf dem Hinweg werden wir uns auf der Fähre Puttgarden-Rødby (Vogelfluglinie) über den Stand der geplanten Untertunnelung informieren lassen. Dann wollen wir in Humlebæk (nördlich von Kopenhagen) das Louisiana Museum of Modern Art erkunden. Es ist ein architektonisches Schmuckstück und das wohl bedeu-tendste Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Dänemark.

Am späten Nachmittag kommen wir in unserem guten Hotel „Konventum“ in Helsingør an. Dort werden wir abends auch gemeinsam essen. Der Samstag ist der ausführlichen Erkundung des Schifffahrtsmuseums gewidmet. Wer nach-mittags noch Kraft und Lust hat, geht zu Fuß wenige 100 Meter zum berühmten Schloss Kronborg (UNESCO-Weltkulturerbe) und genießt alte dänische Königs-herrlichkeit und das shakespearesche Hamlet-Gefühl (Selbstzahler, Gruppen-rabatt). Ansonsten: Freie Gestaltung von Restnachmittag und Abend in der pulsierenden kleinen Hafenstadt mit Blick über den Øresund nach Schweden.

Der dritte Tag beginnt mit dem Besuch des berühmten Wikingermuseums in Roskilde mit Präsentation der fünf im Schiffsfriedhof Skuldelev geborgenen und konservierten bzw. teilrestaurierten tausend Jahre alten Wikingerschiffe. Daneben bemühen wir uns um Einblick in eine kleine Werft, in der nach traditioneller Handwerkskunst Wikinger-Langboote hergestellt werden.

 

Weiter geht es über die gewaltige 18 km lange Storebæltbroen zwischen Seeland und Fünen (erbaut 1998).
 Später über die kleinere, aber immer noch beeindruk-kende Lillebæltbroen von Fünen auf’s jütländische Festland und dann nach Süden, Hamburg entgegen.

 

Kosten: Dänemark ist leider kein kostengünstiges Reiseland. Deshalb mussten wir unsere bisherige Kostenobergrenze ausreizen: 360 Euro/p.P. im Einzelzimmer und 290 Euro/ p.P. im Doppelzimmer. Darin enthalten sind Übernachtung/ Früh-stück, Transport im Bus (inkl. Fähre und Brückenmaut), Eintritte und Führungen in allen Museen.

 

2. Reisetermin:

 

Freitag 1. September bis Sonntag 3. September 2017. Wenn die Reise ausgebucht ist, gibt es eine Nachrückerliste.

 

Das Reiseteam (Hella Boden, Gerhard Lein, Friedrich Rogge, Ullrich Voigt und Wolfgang Wiedey) freut sich auf die Anmeldungen zu dieser Reise (MdAFreunde@museum-der-arbeit.de).

Tagestouren 2017

Das Team Tagestouren (Doris Schiller, Günter Henke, Gisela und Bernd Howe, Uschi und Roderich Klemm) hat für 2017 aus einer Fülle möglicher Ziele einige interessante Orte herausgesucht. Bei der Auswahl ging es auch diesmal wieder darum, Touren zusammenzustellen, die in einem sachlichen Zusammenhang mit unserem Museum stehen, um nicht beliebig zu werden.

 


Ausflug nach Glückstadt am 19. August: 400-jähriges Stadtjubiläum

Wenn wir den Namen Glückstadt hören, denken wir unweigerlich an Matjes. Aber Glückstadt hat mehr zu bieten. Viele interessante Baudenkmale werden wir im Rahmen einer Stadtführung kennenlernen. Auch der Matjes kommt nicht zu kurz. Wir werden nach dem Stadtspaziergang in einer Gaststätte Einkehr halten. Danach gibt es weiteres zu entdecken. Näheres hierzu im Info-Brief 3/2017.

 

Elsterhäuser Schleuse bei Uelzen

Dieses Mal ist nicht der Zucker unser Ziel, sondern die Stadt Uelzen und ein Abstecher zur Elsterholzer Schleuse. Ein Bauwerk der besonderen Art. Die Elsterholzer Schleuse erreichen wir mit einem Bus. Dort werden wir wahrscheinlich auch zu Mittag essen. Stadtrundgang und Ausflug zur Schleuse stehen im Mittelpunkt der Tagestour. Näheres im Info-Brief 4/2017.

 

Wir hoffen mit diesem Angebot für Vereinsmitglieder einen unterhaltsamen Beitrag für das Vereinsleben zu leisten.
 Gäste sind in Begleitung von Vereinsmitgliedern herzlich willkommen. 

Pfeffersäcke mit Musik

Tagestour in die Handelskammer Hamburg am 23. März 2017.

20 Mitglieder und Gäste des Fördervereins Freunde des Museum der Arbeit Hamburg trafen sich um 12.OO Uhr in der Lobby der Handelskammer zu einer interessanten Veranstaltung. Zunächst gab es ein Konzert (kostenlos) von 30 Minuten Dauer. Es war das 362. Lunchkonzert nach Werken von Franz Schubert. Solisten waren Jale Papila, Alt und Franck-Thomas Link, Klavier. Anschließend trafen wir uns wieder in der Lobby um unter der Führung von Frau Cornils (hamburgtouren) die Handelskammer zu erkunden. Wir begannen die Besichti-gung zunächst in der neu erbauten Akademie der HK, vis a vis zum alten Hauptgebäude. Danach gingen wir in das Hauptgebäude, wo uns Frau Cornils mit der Baugeschichte und den Funktionen in der Handelskammer vertraut machte. Wir besichtigten auch das Haus im Haus und stiegen der Handels-kammer aufs Dach. Dort erlebten wir, wie aus Pfefferkörnern Gold wurde. Gold zum Lutschen. Die Führung war kurzweilig und interessant, sodass wir um 15.00 Uhr Mühe hatten abzubrechen, weil im Café Haferland bereits eine gedeckte Tafel mit Kuchen und Kaffee auf uns wartete. Um 16.30 Uhr fand die Tagestour ihr natürliches Ende. Voller Eindrücke und gesättigt traten wir den Heimweg an. Es war eine tolle Veranstaltung nach Meinung der Teilnehmerinnen und Teilneh-mer.

 

Ludwigsluster Carton

Tagestour am 20. Mai 2017 nach Ludwigslust

Mit einer "quälenden" Frage in uns sind wir am 20.Mai 2017 nach Ludwigslust gereist: Was ist Ludwigsluster Carton? Die Antwort soll sich im Schloss finden lassen.

Nach einer knappen Stunde Bahnfahrt und einem 20-minütigem Spaziergang, am Ende durch den schönen Schlosspark, erreichten wir den weiten Platz vor dem Schloss, schon mal begrüßt durch den Erbauer Herzog Friedrich Franz I., herab von seinem steinernen Sockel. Ein kurzer Rundblick ließ eine interessant gestaltete Anlage erkennen mit verschiedenen Sichtachsen, einmal über eine breite Wasserkaskade auf die ehemalige Hofkirche,  rechtwinklig dazu der Blick in die barocke Schlossstraße.  Der Ostflügel des Schlosses, in dem sich die Räume des Herzogs befinden, ist vor kurzem renoviert worden und steht nun den Besuchern offen. Ein redegewandter und durch sehr viel Wissen auffallender Schlossführer übernahm unsere Gruppe und konnte uns anschaulich die Ausstattung und die spezielle Nutzung erläutern, immer eingebettet in das jeweilige regionale, nationale und auch internationale Zeitgeschehen. Im großen und überaus prächtigen Goldenen Saal wurde nun endlich das Geheimnis  des Ludwigsluster Cartons gelüftet: die meisten Ornamente, Stukkaturen, Figuren wurden nicht in Stein gemeißelt oder mit Gips geformt, sondern aus Papier-maché, das den Vorteil hat, viel leichter und billiger zu sein, als herkömmliche Werkstoffe, sogar wetterfest war es durch ein spezielles Verfahren, das der Erfinder leider mit ins Grab genommen hat. Ein noch größerer Vorteil lag in der Möglichkeit, die einzelnen Ornamente nach den Zeichnungen des Architekten im Voraus in beliebiger Anzahl herzustellen. Dadurch konnte das Schloss in deutlich kürzerer Zeit fertiggestellt werden.

Mit viel neuem Wissen und platten Füßen strebten wir in die Alte Wache zum Mittagessen und genossen die Pause.

Anschließend stand eine Stadtführung auf dem Programm. Wir erfuhren etwas über die Entstehung der Stadt, den Bau der Kanäle, die das Schloss mit Trinkwasser und die Wasserspiele mit der notwendigen Menge an Wasser versorgten. Der Herzog hat an der Planung und Umsetzung interessiert mitgewirkt. Nach dem Besuch der Hofkirche, heute Stadtkirche, immer evangelisch, und der Führung durch die Schlossstraße endete der Ausflug. Alle Teilnehmer haben das Angebot genossen und waren sehr zufrieden, wie die Reiseleiter am Ende auch.