Aktuelles - Archiv 2016

23. November 2016

„Entscheiden“-Ausstellung begeistert Besucher

Nach einem zögerlichen Start hat die Ausstellung „Entscheiden“ Fahrt aufgenom-men. Seit Oktober sind die Besucherzahlen sprunghaft gestiegen; mit einem deutlichen Plus bei jungen Menschen. Ein hoch interessantes Thema wird mit modernster Kommunikationstechnik vermittelt: Stationen mit Audio, Video und Touchscreens wechseln sich ab und leiten durch die Schau. Wer will, kann mit Hilfe einer „Entscheider-Card“ (siehe Bild) sein persönliches Entscheiderprofil für Liebe, Beruf, Verhalten am Arbeitsplatz und anderen wichtigen Entscheidungen ermitteln und ausgedruckt mit nach Hause nehmen. 

Wer noch nicht im „Supermarkt der Möglichkeiten“ war, sollte dies schnellstens nachholen.  Die Ausstellung ist inzwischen bis zum 23. April 2017 verlängert worden.

Fotos: Universum Bremen

30. Oktober 2016

Das Hafenmuseum macht Winterpause

Dampf aus. Am 30. Oktober endete im Hafenmuseum die diesjährige Saison. Bis zum 2. April 2017 bleibt das Museum für Besucher geschlossen. In der gut be-suchten Abschlussveranstaltung zog Museumsleiterin Ursula Richenberger Bilanz. 2016 war für das Hafenmuseum wieder ein gutes Jahr: ca. 30.000 Besu-cher, allein in der „Langen Nacht der Museen“ kamen über 6.000. Bei ange-meldeten Gruppenführungen gab es ein Plus von 120 Prozent (!). Aufwärts ging es auch beim Freundeskreis. Hafenkultur e.V. hat jetzt über 400 Mitglieder, teilte Vorstandsmitglied Holger Mahler mit (siehe Bild).

Auch wenn der Publikumsverkehr ruht, Schaudepot, Außenanlagen und schwim--mende Objekte müssen weiter betreut werden. Mitarbeiter und die vielen frei-willigen Helfer bleiben im Einsatz. 

Foto: Peter Raik

Oktober 2016

Bestes Hamburg-Buch des Jahres

Einmal im Jahr wählt eine Jury der Staats- und Universitätsbibliothek das beste Hamburg-Buch des Jahres. 2016  fiel die Auszeichnung auf das Fotobuch Der Hafen,  von Henning Rademacher (Herausgeber). Der Bildband würdigt mit ca. 250 Fotos die Arbeit der vier bedeutendsten Hamburger Hafenfotografen und begleitet die Geschichte des Hafens vom Stückgut-umschlag bis zu den ersten Einsätzen des Containers.

 

Henning Rademacher ist Gründer und Leiter des Speicherstadtmuseums.

Der Hafen

Fotografien des Hamburger Hafens von 1930 bis 1970

49,90 Euro

3. Oktober 2016

Krönender Abschluss der Flohmarktsaison

Ein sommerlicher Herbsttag, der Museumshof voll mit bunt bestückten Verkaufs-tischen, ein nicht abreißender Strom an Besuchern: Der Kulturflohmarkt vom 3. Oktober war der krönende Abschluss der diesjährigen Flohmarktsaison auf dem Museumshof. Mit dabei war auch der Infostand unseres Freundskreises. Von dort bestätigt Teamchef Helmut Sierts: „Vor allen Ständen, auch an unserem, herrschte den ganzen Tag dichtes Gedränge.“

Der 3. Oktober war auch der „Tag der Maus“ mit einem Angebot, das viele kleine Besucher in die Druckwerkstatt lockte. Dort konnten sie unter Anleitung ihren Namen mit Bleilettern setzen, der dann in ein buntes Mausplakat eingedruckt wurde.

Der Kulturflohmarkt macht jetzt Winterpause und ist im Frühjahr wieder da. 

Fotos: Peter Raik

18. September 2016

Ein schöner Sonntag in Planten un Blomen

Am 18. September gehörten die Wallanlagen in Planten un Blomen den Kindern. Anlass war das Weltkinderfest, Hamburgs schönstes und größtes Familienfest, das jedes Jahr zum Weltkindertag gefeiert wird. Über die Rasenflächen der Großen Wallanlagen verteilt, boten über 70 Spiel- und Spaßstationen Unterhal-tung und Inspiration. Von der Hüpfburg bis zum Kindertheater, von der Sportvor-führung bis zum Kinderballett war alles dabei, was ein Kinderherz erfreut.

In diesem Programm durfte unser kinderfreundliches Museum nicht fehlen. Das Museum der Arbeit trat sogar im Doppelpack auf: Die mobile Druckerei zeigte, wie gedruckt wurde, bevor es Computer gab und bot Schülern Stundenpläne mit eingedruckten Namen an, am Infostand des Freundeskreises konnte man sich über das aktuelle Museumsprogramm informieren und an einer Buchstaben-stanze „ganz ohne Strom“ Schriftschablonen produzieren. 

Bilder oben: Unser Infostand lud zu Gesprächen über das Museumsprogramm ein. Vor der Buchstabenstanze war Schlangestehen angesagt. Kleine und große Besucher nutzten die Gelegenheit, ihren Namen in eine Schablone zu stanzen oder Botschaften wie „HSV-Fan“, „Zutritt verboten“ oder „Bitte klopfen“.

 

Bilder unten: Vor der mobilen Druckerei war besonders viel los. Die Beteiligten berichten: „Die Nachfrage nach Stundenplänen mit Namenseindruck war gewal-tig. Es gab immer wieder Wartelisten. Wir waren von 11 bis 17 Uhr unentwegt mit Satz und Druck beschäftigt“.

 

Fotos: Silke Schellhorn, Peter Raik

8. September 2016

New York nahm Abschied von der PEKING

Über vierzig Jahre lag die PEKING am Pier des Sea Port Museums in Manhatten und gehörte damit zum Stadtbild von New York. Jetzt hat sie ihren Liegeplatz verlassen. Schlepper brachten sie in einem mehrstündigen Manöver zu der zehn Kilometer entfernten Werft, wo sie jetzt für ihre Heimreise transportfähig gemacht wird; der erste Schritt für ihre Rückkehr nach Hamburg.

Die PEKING vor der Kulisse von Manhattan auf dem Weg zur Werft.

 

Bildquelle: Stiftung Hamburg Maritim 

27. und 28. August 2016

„Dat Uhlenfest“ Straßenfest für Uhlenhorst und Winterhude

Mit einem Infostand war unser Freundeskreis auf dem Straßenfest "Dat Uhlen-fest  am 27. und 28. August 2016 präsent.  Mit dabei: Eine historische Druckpresse, Setzkästen, engagierte Setzer und Drucker aus der Druckwerkstatt sowie Mitglieder der Arbeitsgruppe „Marketing und Werbung“. Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, die Druckpresse in Aktion zu beobachten und für sich ein Schild für ihr Kinderzimmer mit dem eigenen Namen drucken zu lassen.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichem Wetter informierten sich viele Besucher des abwechslungsreichen Straßenfestes über die gerade eröffnete Sonderausstellung "Entscheiden. Eine Ausstellung über das Leben im Super-markt der Möglichkeiten“ oder kauften einen der begehrten Notizblöcke, die unsere  Druckwerkstatt produziert.

Das Straßenfest "Dat Uhlenfest" findet einmal pro Jahr statt und zieht mehr als 100.000 Besucher an, die die Mischung aus Unterhaltung für jung und alt,  Schlemmer- und Infomeile sowie Flohmarkt genießen.

Fotos: Silke Schellhorn

25. August 2016

Supermarkteröffnung im Museum der Arbeit

Ein Supermarkt im Museum? Den gibt es jetzt tatsächlich. Es  ist eine Ausstel-lung über „das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten“ und die Entscheidungen, die wir ständig treffen müssen: In der Liebe, im Beruf, in der Politik und in vielen kleinen Dingen des Alltags. Die Schau kommt aus der Schweiz, tourt zur Zeit durch Deutschland und hat bisher überall begeisterte Zustimmung gefunden. Jetzt ist sie im Museum der Arbeit angekommen und wird bis zum 29. Januar 2017 zu sehen sein.

Weitere Informationen unter www.museum-der-arbeit.de und im nächsten Infobrief.

Zu den Bildern von der Eröffnung am 25. August.

Oben rechts: Sybille Lichtensteiger,  Kustorin der Ausstellung, bei ihrem Einführungsvortrag. Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „ZEIT“ lieferte einen spannenden Vortrag über richtige und falsche Entscheidungen in einer Zeitschriftenredaktion.

Mitte: Die ersten Besucher vor dem Eingang zur Schau.

Unten: Blick in die Ausstellung. Ein „Kleiderstand“, an dem die Besucher ihr Entscheidungsprofil für die Berufswahl ermitteln können.

 

Fotos: Norbert Krause, Museum der Arbeit

26. Juli 2016

Abschiedsfeier für Dr. Jürgen Bönig

Mit einer zünftigen Grillparty nahmen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Druck-werkstätten Abschied von Jürgen Bönig, der die Abteilung seit über zwanzig Jahren geleitet hat und im Mai dieses Jahres zur Stiftung Historische Museen Hamburg ins Altonaer Museum wechselte. Fast fünfzig Kolleginnen und Kollegen waren gekommen, um ihren ehemaligen Chef für die lange und gute Zusammen-arbeit zu danken und bei einem kühlen Bier Erinnerungen auszutauschen. Für eine besonders freudige Überraschung sorgte das Abschiedsgeschenk: Ein „Typo-Portrait“, das der Grafik-Designer Ralf Mauer nur mit Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen gestaltet hat und das seinen Besitzer dauerhaft an seine Zeit im Museum der Arbeit erinnern soll.

Eine ausführliche Würdigung der Leistungen von Jürgen Bönig bringt der INFOBRIEF in seiner nächsten Ausgabe.  

8. Juli 2016

Druckaktion im „Nachbarschaftstreff Langenfelde“  der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen

Die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG ist seit längerem Mitglied unseres Freundeskreises und hat schon einige Male über sein Sozial-Manage-meng Projekte mit unserer Druckwerkstatt durchgeführt. Beispiele dafür sind die Buchproduktionen „Spiel und Straße in Barmbek“ und „Fahrradwelten“, die unter Beteiligung von Migrationsschülern der Stadtteilschulen Fraenkelstraße und Tieloh, Mitgliedern der Genossenschaft sowie unseren ehrenamtlichen Setzern und Druckern entstanden sind.

Am 8. Juli dieses Jahres konnten unsere Gutenbergjünger erneut beweisen, was sie drauf haben. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Nachbarschaftstreffs Langenfelds rückten die Setzer und Drucker mit ihrer mobilen Druckerei an und zeigten, wie man im klassischen Buchdruck gesetzt, gedruckt und Bleilettern gegossen hat. Wer wollte, konnte sich ein Lesezeichen mit seinem Namen drucken lassen. Kein Wunder, dass die gut 300 Gäste von unserer Aktion begeistert waren und dass bei vielen der Wunsch nach einem Besuch unserer Druckwerkstatt  geweckt wurde.

Die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen dankte dem Museum der Arbeit mit einer großzügigen Spende für den gelungenen Auftritt.

Die mobile Druckwerkstatt im Einsatz auf dem „Nachbarschaftstreff Langenfelde“.

 

Foto: Ina Pokorny

12. Mai 2016

Fahrradausstellung in Chemnitz erfolgreich gestartet

Die Ausstellung DAS FAHRRAD ist auf ihrer Wanderschaft in Chemnitz ange-kommen  Sie wurde am 12. Mai im Sächsischen Industriemuseum eröffnet. Unsere Museumsdirektorin Prof. Dr. Rita Müller und Kurator Mario Bäumer, der die Schau für das Museum der Arbeit konzipiert hat und auch beim Aufbau in Chemnitz dabei war, nahmen an der Eröffnung teil (linkes Bild Mitte). Auch in Chemnitz kommt die Ausstellung hervorragend an. Mario Bäumer:  „Die Ergeb-nisse haben bisher alle Erwartungen übertroffen“. Besonderes Interesse finden auch hier die „Galerie der 100 Fahrradikonen“, der Fahrrad-Porsche, Vorfüh-rungen von Fahrradartisten sowie die Mitmachaktionen für große und kleine Besucher. Die Ausstellung läuft bis zum 29. Januar 2017.

1. Maifeier des DGB auf unserem Museumsplatz

DGB-Meldung 1. Mai:

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen und alle die dabei waren - es war wieder ein toller 1. Mai mit euch und ihnen! Bei bestem Wetter waren insgesamt 6.500 Menschen bei den drei Demonstrationen und Kundgebungen in Hamburg beteiligt. 5.500 bei der Hauptdemonstration zum Museum der Arbeit, 600 in Bergedorf und 400 in Harburg. Das Motto lautete: „Zeit für mehr Solidarität. Viel erreicht und noch viel vor.“ Den Demonstrationen schlossen sich auch zahlreiche Vertreter/innen aus Gesellschaft, Kultur und Politik an. Unter anderem Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, sowie die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank. Klasse war auch der Auftritt der Microphone Mafia mit Esther Bejarano, für den es viel, viel Applaus gab. Danke allen, die dabei waren! 

9. April 2016

Lange Nacht der Museen

Es gibt Nächte, die sind nicht zum Schlafen da. Für Museumsfreunde ist das die „Lange Nacht der Museen“. Am 9. April war es wieder soweit: Über 30.000 Nachtschwärmer waren mit Bahn, Bus, Barkasse und Alsterdampfer unterwegs, um die Hamburger Museumslandschaft zu erkunden. Über 3.000 zog es in diesem Jahr wieder ins Museum der Arbeit. Dort wartete unter dem Motto “Weltoffen“ ein buntes Nachtprogramm mit Folklore aus der ganzen Welt, Dudel-sackmusik aus den schottischen Highlands (siehe Bild) und vielen handwerk-lichen Vorführungen. Besonders großes Interesse fanden wieder die Werkstätten mit ihren Mitmachangeboten. Unser Fotograf, selber auf Museumstour, nahm sich die Zeit für ein paar Schnappschüsse aus der Metallwerkstatt und den Werk-stätten für Steindruck und Radierungen (siehe Bilder).

Fotos: Peter Raik

3. April 2016

Eröffnung der Hafensaison

Vor 350 Gästen eröffneten Dr. Rita Müller und Ursula Richenberger am 3. April die neue Saison im Hafenmuseum Hamburg. Musikalisch bestens in Schwung gebracht durch den HHLA-Shanty-Chor, wurde die Winterkälte aus dem Schuppen vertrieben. Führungen zu neuen Ausstellungseinheiten, Fahrten mit dem Feuerlöschboot Repsold, Basteln von Papierschiffen sorgten dafür, dass der Besuch für Groß und Klein zum Erlebnis wurde. Das Fernsehen war auch dabei und berichtete noch am gleichen Tag im Hamburg Journal von NDR 3.

Ursula Richenberger setzt auf die wachsende Popularität ihres Museums: „Jeder Hamburger sollte einmal im Jahr unser Hafenmuseum besuchen.“

Fotos: Hafenmuseum Hamburg

28. März 2016

Start in die Flohmarktsaison

Während der kalten Jahreszeit hatte der Kulturflohmarkt vor dem Museum der Arbeit Pause. Damit ist es jetzt vorbei. Am Ostermontag lud der erste Kultur-flohmarkt dieses Jahres wieder zum Stöbern und Entdecken ein. Probleme durch die Abgrenzung zur Flüchtlingsunterkunft vor der Alten Fabrik gab es nicht. Der Markttrubel hielt genügend Abstand zum Sichtschutz, der das Gebäude umgibt.

Auch wenn das Wetter stürmisch und wenig frühlingshaft war, der Markt war mit Verkaufsständen gut besetzt und lockte einige Tausend Besucher an. Davon profitierte auch der Infostand der Freunde des Museums der Arbeit {siehe Bild). Bis Oktober sollen insgesamt acht Kulturflohmärkte stattfinden.

Fotos: Peter Raik

24. Januar 2016

Aktivoli lohnt sich

Die 17. Aktivoli-Freiwilligenbörse in den Börsensälen der Handelskammer war mit 160 Infoständen gemeinnütziger Organisationen und Vereine besetzt. Fast 4.600 Besuchern kamen, um sich zu informieren. Das ist einmalig. Nirgendwo sonst kann man so viele Menschen erreichen, die sich ehrenamtlich betätigen wollen.

Davon hat auch unser Freundeskreis profitiert. Wir waren wieder mit einem gut gestalteten Infostand und vielen Angeboten für Freiwillige dabei (großes Bild). Das lockte immer wieder Interessierte an. Unsere Standbetreuer nutzten die Gelegenheit, um sie über Museum, Verein und Mitmach-Angebote zu informieren (kleine Bilder). Es gab zahlreiche Anmeldungen zu vertiefenden Gesprächen im Museum.

Unser Einsatz auf der Aktivoli lohnt sich. Das belegt u. a. diese Zahl: Von den 25 aktiven Mitgliedern unseres Arbeitskreises Marketing sind Zweidrittel über die Aktivoli zu uns gekommen.

Fotos: Peter und Michael Raik

15. bis 17. Januar 2016

Buchdruckkunst vom Feinsten

Die Zeiten, in denen der Buchdruck das beherrschende Druckverfahren war, sind schon lange vorbei. Doch die handwerkliche Kunst des Setzens und Druckens gibt es immer noch.

Davon konnte man sich auf der 11. Norddeutschen Handpressenmesse BuchDruckKunst überzeugen, die vom 15. bis. 17. Januar im Museum der Arbeit lief. Über 50 Aussteller aus mehreren europäischen Ländern, von denen viele zugleich Gestalter, Illustrator, Typograf, Buchbinder und Verleger in einer Person sind, präsentierten Buchdruckkunst vom Feinsten: Bücher, Einblattdrucke, Buchbinderarbeiten und vieles mehr. Die Messe genießt unter Sammlern und Liebhabern einen guten Ruf. In diesem Jahr wurde mit fast 2.800 Besuchern ein neuer Spitzenwert erzielt.

Nach dem Tod des Messegründers Stefan Bartkowiak (der Infobrief berichtete) und dem Rücktritt von Wibke Bartkowiak als Veranstalter wird die Messe neu organisiert. Sie bleibt im Programm des Museums, soll aber 2017 wegen der Flüchtlingsunterkunft in der Alten Fabrik übergangsweise in die Neue Fabrik und die Zinnschmelze verlegt werden.

Oben (von links): Zwei Meister der Buchdruckkunst im Gespräch mit Messebesuchern: Artur Dieckhoff (Druckwerkstatt Schwarze Kunst) und Klaus Raasch (Edition Klaus Raasch).

 

Unten: Ein Blick auf die bunte Vielfalt, mit der sich die 50 Aussteller präsentierten.

 

Fotos: Norbert Krause, Peter Raik

8. Januar 2016

Ein Wiedersehen mit Esther Bejarano

Mit der Lesung aus ihren Buch „Vom Mädchenorchester in Ausschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“ und der Hip-Hop-Combo „Microphone Mafia“ füllt die neunzigjährige Esther Bejarano immer wieder Säle. Und so war auch ihr Auftritt vom 8. Januar in der „Alten Fabrik“ ein großer Erfolg. Fast 600 Besucher waren gekommen, um die Stimme der Neunzigjährigen zu hören, die eine der wenigen noch lebenden Zeitzeugen aus Auschwitz ist. Sie wurden nicht enttäuscht. Esther Bejarano ist die Stimme gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Wir können nicht auf sie verzichten.

Fotos: Peter Raik