Eine Wohnung für uns - Genossenschaftlicher Wohnungsbau in Hamburg

Ende des 19. Jahrhunderts schlossen sich in Hamburg Arbeiter und Handwerker zu Baugenossenschaften zusammen, um in Selbsthilfe günstige und qualitativ hoch-wertige Wohnungen zu errichten. Die Wohnungsbaugenossenschaften spielte für die Wohnstadt Hamburg eine wichtige Rolle und haben das Aussehen und den Charakter der Wohznquartiere geprägt. Die Ausstellung verfolgt die Geschichte der Baugenossen-schaften von der ersten Siedlung 1862 bis zu heutigen Wohnprojekten wie Bärenhof oder Halbe-Halbe und spürt den Einflüssen auf die Wohnkultur in Hamburg nach.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Ernst Böttcher (Donnerstag, 20 Dezember 2012 17:36)

    "Eine Wohnung für uns"
    Eine Ausstellung mit Signalen an die Politik

    In seiner Ausgabe vom 19. November 2012 befasst sich der SPIEGEL mit der Wohnraummisere in deutschen Metropolen und schreibt u. a.: „Gebaut werden nur noch Luxusobjekte, bezahlbarer Wohnraum wird zur Mangelware.“ Das gilt vor allem für Hamburg. In keiner anderen Stadt sind die Preise und Mieten für Wohnungen seit 2007 so gestiegen wie hier. Vor diesem Hintergrund ist es gut und richtig, dass das Museum der Arbeit den Leistungen der Baugenossenschaften eine Ausstellung widmet. Wir dürfen den Lebensraum in unserer Stadt nicht dem Profitstreben von Spekulanten überlassen. Widerstand ist möglich, wenn die Betroffenen zusammenstehen. „Eine Wohnung für uns“ ist eine Ausstellung, die von allen besucht werden sollte, die an der Stadtentwicklung mitarbeiten.

  • #2

    Carola H. (Samstag, 09 Februar 2013 21:58)

    Die richtige Ausstellung zur Wohnraumnot und den steigenden Mietpreisen – nicht nur in Hamburg.
    Ich hoffe, die Ausstellung trägt zum Bewußtsein bei, dass es Möglichkeiten gibt, dem etwas entgegen zu stellen – nicht nur im oberen Preissegment !

    Und, es gibt schöne Wohn-Relikte (Möbel) aus der Nachkriegszeit anzuschauen ...

  • #3

    Holger Glawe (Donnerstag, 21 Februar 2013 01:01)

    Ich finde es gut, dass Ihr jetzt auch auf der Webside Videos zeigt.
    Vielleicht sollte man einmal einen Gesamtüberblick ( eventl. von einem Profi )
    vom MdA als Video produzieren.
    20. Februar 2013
    Holger Glawe